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Sie möchten eine Reportage über die Arbeit von Jugendämtern erstellen oder suchen eine Interviewpartnerin bzw. -partner aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe? Auch dafür ist die BAG Landesjugendämter Ihre Ansprechpartnerin. Mit der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit sind wir bundesweit vernetzt und können Ihnen bei der Suche helfen.

Lorenz Bahr ist Leiter des LVR-Landesjugendamtes Rheinland und seit Juli 2018 Vorsitzender der BAG Landesjugendämter. Er steht Ihnen gerne für Fragen, Interviews etc. rund um die Themen in der Kinder- und Jugendhilfe zur Verfügung.

Ansprechpartner für Presseanfragen:

Mariessa Radermacher

Tel.: 0221 809-7764 o. 0160 90551002

E-Mail: Mariessa.Radermacher@lvr.de


Pressemitteilungen

Häusliche Isolation und familiäre Absonderung von Kindern in Quarantäne sind keine Lösung

Pressemitteilung vom 12.08.2020
Kindeswohl hat auch in Krisenzeiten Priorität / Ziel muss sein: Grund- und Kinderrechte wahren / Verhältnismäßigkeit von Corona-Schutzmaßnahmen muss gegeben sein
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"Coronakrise: benachteiligte Kinder zuerst in die Kita"

Pressemitteilung

Kindeswohl hat auch in Krisenzeiten Priorität / Ziel muss sein: Zuerst Kindern in prekären Situationen wieder Bildung und Betreuung ermöglichen / Landesjugendämter fordern: Zugangsreihenfolge zur Kindertagesbetreuung muss sich an Situation der Familien orientieren

„Kinder- und Jugendhilfe auch in Krisenzeiten voll erreichbar“

Pressemitteilung

Jugendämter: Kinder in Corona-Zeiten besonders vor Gewalt und Verwahrlosung schützen

127. Arbeitstagung in Bremen

Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Grenzen (stationärer) Kinder- und Jugendhilfe

Die 127. Arbeitstagung (AT) der BAG Landesjugendämter vom 13. – 15. 11.2019 in Bremen setzte sich mit der Effektivität und den langfristigen Wirkungen der stationären Kinder- und Jugendhilfe auseinander.

Den Einstieg in den Austausch gab der Vortrag von Prof. Dr. Michael Macsenaere und Joachim Klein vom Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) in Mainz. Zusammen mit dem Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e. V. (BVkE) hat das IKJ die Studie „Care Leaver – stationäre Jugendhilfe und ihre Nachhaltigkeit“ durchgeführt. Die Vortragenden legten den Fokus auf die Ergebnisse zur Nachhaltigkeit der stationären Kinder- und Jugendhilfe.

Was aber passiert, wenn keine der angebotenen Hilfen erfolgreich ist? Wenn ein Kind oder Jugendlicher immer wieder von einer Pflegefamilie oder stationären Einrichtung zur nächsten und von der Psychiatrie zu Inobhutnahmestellen durchgereicht wird? Gibt es Grenzen des bestehenden Helfersystems und wenn ja, wo liegen sie? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 127. AT von Prof. Dr. Menno Baumann. Der Experte für Intensivpädagogik der Fliedner-Fachhochschule Düsseldorf und des Leinerstift Kinder-, Jugend- und Familienhilfe e.V. Großefehn/Ostfriesland betreute über mehrere Jahre die Entstehung des Kinofilms „Systemsprenger“. Der Film ist aktuell in vielen deutschen Kinos zu sehen.

Die 127. AT der BAG Landesjugendämter verabschiedete zudem eine Empfehlung zur Kostenerstattung für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) bei bundeslandübergreifendem Entweichen. Inhalt der Empfehlung ist, dass Kosten für Unterbringung und Betreuung eines UMA, der während einer Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII oder während einer Anschlusshilfe entweicht, dem tätig gewordenen Jugendamt von dem nach § 88a Abs. 2 bzw. 3 SGB VIII zuständigen Jugendamt („Zuweisungsjugendamt“) zu erstatten sind. Derzeit verfahren die überörtlichen Träger der Länder bei der Erstattung von Kosten nicht einheitlich, die einem Jugendamt für Betreuung und Unterbringung eines UMA entstanden sind, für den bereits bei einem anderen Jugendamt eine Zuständigkeit gem. § 88a Abs. 2 bzw. 3 SGB VIII besteht. Im Ergebnis hat dies dazu geführt, dass tätig gewordene auswärtige örtliche Träger weder im eigenen Land noch im Land des Zuweisungsjugendamtes eine Kostenerstattung erhalten haben. Die Empfehlung zielt zunächst darauf ab, für zukünftige Fälle ein einheitliches Verfahren der Länder zu erreichen.

Die Pressemitteilung zur 127. Arbeitstagung finden Sie hier.

126. Arbeitstagung in Chemnitz

Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter verabschiedete auf ihrer Arbeitstagung vom 22. bis 24. Mai 2019 in Chemnitz ein Positionspapier und zwei Beschlüsse bezüglich der Reform des SGB VIII sowie Anpassungen der Empfehlungen zur Adoptionsvermittlung.

Obwohl die Gesamtzahl der Menschen, die nach Deutschland fliehen, zurückgegangen ist und somit auch die der unbegleitet eingereisten minderjährigen Ausländer bleibt die Integration eine wichtige Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe. Deshalb sah sich die BAG Landesjugendämter zusammen mit Dr. Jens Pothmann vom Forschungsverbund der TU Dortmund und DJI dazu veranlasst, die Entwicklung der Fallzahlen bei den unbegleiteten minderjährigen Ausländern in den Blick zu nehmen. Zudem stellten die Teilnehmenden der Arbeitstagung Auswirkungen auf den Fachkräftebedarf dar. Die Leitungen der Landesjugendämter wiesen darauf hin, dass, trotz einer scheinbaren Entspannung der Lage, die Anstrengungen aller Beteiligten nicht nachlassen dürften.

Seit 1989 ist die UN-Kinderrechtskonvention in Kraft und von fast allen Ländern weltweit ratifiziert. Anne Lütkes und Holger Hoffmann vom Deutschen Kinderhilfswerk e. V. informierten die Teilnehmenden über den aktuellen Stand der Studie „Kinderrechte-Index“. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst 2019 vorgestellt. Die Studie beleuchtet den Stand der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in den verschiedenen Lebensbereichen von Kindern und den damit verbundenen Politikfeldern in den deutschen Bundesländern. Eine wichtige Erkenntnis aus der sich anschließenden Diskussion war, dass bundesweit noch zu viele Datenlücken bestehen. Die Leitungen der Landesjugendämter waren sich darüber einig, dass die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz unabdingbar ist.

Bereits im Rahmen der 123. Arbeitstagung in Halle stand das Forschungsprojekt „Gute Heime“ des Deutschen Jugendinstituts (DJI) auf der Tagesordnung der BAG Landesjugendämter. Das Laufzeitende des Projekts war nun Anlass, sich erneut mit der Qualität der stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe auseinanderzusetzen. Dr. Mike Seckinger vom DJI präsentierte die Ergebnisse und erörterte zusammen mit den Leitungen die daraus folgenden Konsequenzen für die Qualitätsdimensionen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe. Fazit: Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an den sie betreffenden Themen und Entscheidungen ist ein Kinderrecht und muss insbesondere auch im Rahmen der Qualität der stationären Einrichtungen umgesetzt werden.

Die Pressemitteilung zur 126. Arbeitstagung finden Sie hier.

125. Arbeitstagung in Stuttgart

Die 125. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter vom 07. bis 09. November 2018 in Stuttgart nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erneut zum Anlass, überregionale, aktuelle fachliche Themen zu diskutieren, Denkanstöße zu geben und Lösungsansätze zu eruieren.

Ein zentrales Thema der Tagung war die Umsetzung der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zur Entwicklung eines einheitlichen Instrumentes zur Feststellung des Rehabilitationsbedarfs von Kindern und Jugendlichen. Der Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Jörg Michael Fegert stellte ein gemeinsames Projekt der Uni-Klinik Ulm und des Deutschen Jugend Instituts zur Entwicklung eines Verfahrens zur leistungsbegründenden Einschätzung von (drohenden) Teilhabebeeinträchtigungen vor. Die Mitglieder der BAG tauschten sich anschließend über die jeweiligen Sachstände in den Bundesländern aus.

Ein weiteres zentrales Thema der 125. Arbeitstagung war der Fachkräftemangel im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD). Der einführende Vortrag der Leiterin des Jugendamtes Stuttgart, Dr. Susanne Heynen, verdeutlichte insbesondere die angespannte Situation in Stuttgart, ließ sich gleichzeitig aber auch insgesamt auf die Bundesrepublik übertragen. Tenor der Diskussion im Rahmen der Arbeitstagung: Es bedarf einer Gesamtstrategie für alle betroffenen Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe. Wichtig sei es zudem, Wachstumsgrenzen zu definieren. Rechtsansprüche, wie der für die Betreuung unterdreijähriger Kinder oder für die Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern müsse auch personell umsetzbar sein. Der Konflikt zwischen der Dienstleistungspflicht des Staates und der fehlenden Umsetzungsmöglichkeit z.B. aufgrund fehlender Fachkräfte, spitze sich weiter zu.

Des Weiteren verabschiedete die BAG die von der „AG Hilfen zur Erziehung“ erarbeitete Handlungsempfehlung „Radikalisierung und Extremismus in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“. Zielgruppen sind Fachkräfte der betriebserlaubniserteilenden Behörden, der stationären Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendämter. Sie sollen für Radikalisierung und Extremismus sensibilisiert werden. Die Empfehlung bietet Orientierung, um dem Phänomen präventiv, intervenierend und in der Zusammenarbeit mit anderen Akteuren zu begegnen und Lösungen zu entwickeln. Diese Handlungsempfehlung finden Sie unter der Rubrik "Empfehlungen".

Die Pressemitteilung zur 125. Arbeitstagung finden Sie hier.

124. Arbeitstagung

Pressemitteilung

Stabübergabe bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter
Lorenz Bahr, Leiter des Landesjugendamtes Rheinland, zum neuen Vorsitzenden gewählt

Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter wählte auf ihrer 124. Arbeitstagung vom 2. bis 4. Mai 2018 in Hamburg den Leiter des LVR-Landesjugendamtes Rheinland, Lorenz Bahr, einstimmig zum Vorsitzenden für die nächsten vier Jahre. Die bisherige Vorsitzende Birgit Zeller vom Landesjugendamt Rheinland-Pfalz übergab den Stab turnusgemäß nach 8 Jahren an ihren Nachfolger.
Neu in den Vorstand gewählt wurde Hans Reinfelder vom Bayrischen Landesjugendamt, der gemeinsam mit Birgit Westers vom LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe des Leitungs-Trio komplettiert.

Mit der Neuwahl ist der Wechsel der Geschäftsstelle von Mainz nach Köln verbunden. Dieser wird zum 1. Juli 2018 erfolgen.

Ergebnisse der 124. Arbeitstagung

Die BAG Landesjugendämter positioniert sich zu den Aufgabenbereichen Jugendhilfeplanung, Jugendarbeit und Fortbildung und verabschiedet Empfehlungen zur Kostenbeteiligung nach dem SGB VII.

123. Arbeitstagung

Die BAG Landesjugendämter aktualisiert Fachkräftepapier und setzt sich mit Rolle der "Eingriffsbehörde" auseinander

Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter verabschiedete auf ihrer Arbeitstagung vom 15. bis 17. November 2017 in Halle (Saale) zwei Empfehlungen und beschloss, sich für einen regelmäßigen Bundeskongress zur Kinder- und Jugendarbeit einzusetzen.

Das Papier Fachkräftegebot in erlaubnispflichtigen teilstationären und stationären Einrichtungen aus dem Jahr 2014 wurde ergänzt um das in diesem Rahmen von der Uni Wuppertal entwickelte Instrument. Es stehen nunmehr Kriterien und einheitliche Maßstäbe zur Verfügung, nach denen Fachkräfte länderübergreifend anerkannt werden können und damit auch neue Perspektiven für die Entscheidungen in der Praxis vor Ort.

In dem Papier Das Eingreifen der Betriebserlaubnisbehörden bei Gefährdung des Kindeswohls in Kindertageseinrichtungen wird beschrieben, wie zu verfahren ist, wenn ein Träger seiner Verantwortung für die Sicherung des Kindeswohls nicht ausreichend nachkommt. Das Papier wird in Kürze veröffentlicht.

122. Arbeitstagung

BAG Landesjugendämter beschließt drei Empfehlungen zu aktuellen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe

Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter hat auf ihrer Arbeitstagung vom 26. bis 28. April 2017 in Saarbrücken drei Papiere zu zentralen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen:

- Handlungsempfehlungen zur "Beratung und Aufsicht bei Angeboten der stationären Erziehungshilfe mit freiheitsentziehenden Maßnahmen"

-
"Handlungsempfehlungen zum Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen - Verteilungsverfahren, Maßnahmen der Jugendhilfe und Clearingverfahren"

-
Positionspapier zur "Weiterentwicklung des Adoptionsrechts"

Zentrales Thema der Tagung war neben der Diskussion der Empfehlungen der aktuelle Stand der bundesweiten Diskussion zum Thema (islamistischer) Radikalisierung.
Außerdem plant die BAG Landesjugendämter für den Herbst 2017 erneut Aktionswochen für die Jugendämter mit dem Schwerpunkt "Nachwuchsgewinnung". ...mehr


121. Arbeitstagung

Die BAG Landesjungendämter beschließt das Positionspapier "Kommune als Ort der Jugendpolitik Jugendarbeit in den Fokus stellen". Dieses rückt die kommunale Jugendförderung in den Mittelpunkt, die als "Scharnier zwischen den Jugendlichen, den Angeboten der Jugendarbeit und der kommunalen Jugendpolitik" agiert.
Die BAG Landesjugendämter richtet sich an die Hochschulen und Universitäten unter dem Titel "Jugendarbeit studieren Zum Verschwinden eines genuinen sozialpädagogischen Arbeitsfeldes an Hochschulen und Universitäten" und appelliert somit an die Lehrenden "sich für die Einrichtung von Studienangeboten im Arbeitsfeld Jugendarbeit einzusetzen und dabei die Kooperation mit Trägern von Angeboten der Jugendarbeit zu suchen". ... mehr

120. Arbeitstagung

BAG Landesjugendämter beschließt Handlungsleitlinien für Kinderschutzkonzepte zur Prävention und Intervention in Kindertageseinrichtungen
Auf ihrer Arbeitstagung im Mai 2016 in Münster verabschiedeten die Landesjugendamtsleitungen neben den o.g. Handlungsleitlinien eine Arbeitshilfe, die sich mit der grenzüberschreitenden Unterbringung von Kindern und Jugendlichen aus dem europäischen Ausland im Bundesgebiet befasst ...mehr.


119. Arbeitstagung

BAG Landesjugendämter unterstützt die Etablierung von bundesweit einheitlichen Verfahren für unbegleitete minderjährige Ausländer
Das derzeitige Top-Thema in der Kinder- und Jugendhilfe ist die Begleitung und Unterstützung unbegleiteter minderjähriger Ausländer. Die Leitungen der Landesjugendämter erörterten auf ihrer 119. Arbeitstagung in Berlin aktuelle Entwicklungen und Problemlagen, die sich für die Jugendämter und die freien Träger bei der Unterbringung und Versorgung dieser jungen Menschen ergeben ...mehr.


118. Arbeitstagung

BAG Landesjugendämter verabschiedet bundesweite Empfehlungen "Qualitätsmaßstäbe und Gelingensfaktoren für die Hilfeplanung gemäß 36 SGB VIII" und Handlungsleitlinien "Sexuelle Grenzverletzungen, Übergriffe und Gewalt in betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen nach 45 ff. SGB VIII"
Weiteres zentrales Thema der Arbeitstagung der Landesjugendamtsleitungen im Mai 2015 in Kiel waren unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die vorgesehene bundesweite Verteilung ...mehr.

Aufgaben und Leistungen der Jugendämter

Kontakte Landesjugendämter

Kontakt zu den Zentralen Adoptionsstellen

Kontakt zur BAG Landesjugendämter

Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter
c/o LVR-Landesjugendamt Rheinland
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Tel.: 0221 809-4090
E-Mail: bagljae@lvr.de

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