Strategieworkshops für Jugendamtsleitungen im Rahmen der bundesweiten Offensive zur Öffentlichkeitsarbeit von Jugendämtern

Die Kinder- und Jugendhilfe ist in den letzten Jahrzehnten in all ihren Handlungsfeldern und Leistungsbereichen deutlich gewachsen. Sie wird in ihren verschiedenen Funktionen öffentlich derzeit so stark wahrgenommen und von so vielfältigen Akteuren als Partner ins Boot geholt wie nie zuvor. Mit ihren zahlreichen Angeboten und stellt die Kinder- und Jugendhilfe heute ein unabdingbares soziales Infrastruktur- und Unterstützungsangebot dar, das allen jungen Menschen und Familien in einer Kommune zu Gute kommt. Die Kinder- und Jugendhilfe ist in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen – allerdings auch in der Mitte der kommunalen Haushalte. Gerade im Zuge knapper öffentlicher Finanzen ist der fachlich-professionelle Rechtfertigungsdruck der Kinder- und Jugendhilfe gegenüber dem Kommunalparlament und der Öffentlichkeit allgegenwärtig. Für die Jugendamtsleitungen sind damit die Repräsentation des Jugendamtes nach außen sowie die Kommunikation mit den zentralen Akteuren in der kommunalen Verwaltung und dem Kommunalparlament zunehmend zentrale Handlungsfelder.

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit der Qualifizierung von Jugendamtsleitungen als Bestandteil der bundesweiten Offensive zur Öffentlichkeitsarbeit von Jugendämtern beauftragt. Damit wird das Ziel verfolgt, Kompetenzen zur Repräsentation des Jugendamtes zu fördern, damit die strukturellen Leistungen vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in der Öffentlichkeit sichtbar(er) werden.

In Zusammenarbeit mit einer Entwicklungsgruppe, bestehend aus Jugendamtsleitungen aus ganz Deutschland, hat das ism ein Konzept zur (Weiter-)Qualifizierung von Leitungskräften erarbeitet. Daraus gehen vier zweitägige Strategieworkshops hervor, im Zuge derer (zukünftige) Jugendamtsleitungen Unterstützung durch Expert:innen und die Möglichkeit zum Austausch untereinander erhalten. Es werden sowohl themenbezogen und an aktuellen Bedarfen orientiert Konzepte und Strategien zur Bearbeitung von Zukunfts- und Querschnittsthemen entwickelt als auch Raum zur Handlungsreflexion gegeben. Das Konzept sieht vor, dass die Workshops aufeinander aufbauen: Sie setzen auf den kontinuierlichen persönlichen Austausch und berücksichtigen bereits erarbeitete Inhalte. Falls erforderlich, können sich Leitungskräfte als (ggf. jugendamtsübergreifendes) Tandem anmelden, sodass pro Workshop eine der beiden Personen teilnehmen kann. Sofern Kapazitäten vorhanden sein sollten, ist nachrangig die Buchung von Einzelworkshops möglich. Die Workshops finden in Tagungshäusern in Berlin, Bonn und Ingelheim (bei Mainz) in besonderem Ambiente statt.

Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Es besteht auch keine Möglichkeit, sich nachträglich auf die Warteliste setzen zu lassen.

Workshop

Termine der Workshops

Veranstaltungsort

Workshop 1:Wissens- und informationsbasiert Strategien entwickeln“

28./29.04.2022

(ab 12h bis 15h am Folgetag)

Berlin

Workshop 2: „Öffentliche Akzeptanz und Transparenz schaffen“

23./24.06.2022

(ab 13h bis 15h am Folgetag)

Bonn

Workshop 3: „Politischen Rückhalt für Kinder- und Jugendhilfe organisieren“

29./30.09.2022

(ab 12h bis 15h am Folgetag)

Ingelheim (bei Mainz)

Workshop 4: „Kinder- und Jugendhilfe vernetzen“

10./11.11.2022

(ab 12h bis 15h am Folgetag)

Berlin

Bei Rückfragen können Sie sich gerne stets an Frau Laura de Paz (laura.depaz@ism-mz.de, 06131/24041-25) wenden.

Wir freuen uns schon heute auf erkenntnisreiche Arbeitstage mit Ihnen.

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