Aktuelles

    125. Arbeitstagung in Stuttgart

    Die 125. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter in Stuttgart nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erneut zum Anlass, überregionale, aktuelle fachliche Themen zu diskutieren, Denkanstöße zu geben und Lösungsansätze zu eruieren.

    Ein zentrales Thema der Tagung war die Umsetzung der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zur Entwicklung eines einheitlichen Instrumentes zur Feststellung des Rehabilitationsbedarfs von Kindern und Jugendlichen. Der Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Jörg Michael Fegert stellte ein gemeinsames Projekt der Uni-Klinik Ulm und des Deutschen Jugend Instituts zur Entwicklung eines Verfahrens zur leistungsbegründenden Einschätzung von (drohenden) Teilhabebeeinträchtigungen vor. Die Mitglieder der BAG tauschten sich anschließend über die jeweiligen Sachstände in den Bundesländern aus. Einigkeit unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestand darin, dass sich das Bedarfsermittlungsinstrument zwar an den bestehenden Instrumenten für Erwachsene orientiere könne, jedoch wesentliche Aspekte der Kinder- und Jugendhilfe zwingend beachtet werden müssen. Die gemeinsame Entscheidungsfindung im Sinne der Erarbeitung einer gemeinsamen Zielsetzung sowie eines abgestimmten Handlungsprogramms zwischen den Personensorgeberechtigten, den Kindern und Jugendlichen und dem Jugendamt, die die Hilfeplanung in der Kinder- und Jugendhilfe auszeichnet, muss auch Eingang finden in die Teilhabe- und Hilfeplanung für Kinder und Jugendliche in der Eingliederungshilfe.

    Ein weiteres zentrales Thema der 125. Arbeitstagung war der Fachkräftemangel im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD). Der einführende Vortrag der Leiterin des Jugendamtes Stuttgart, Dr. Susanne Heynen, verdeutlichte insbesondere die angespannte Situation in Stuttgart, ließ sich gleichzeitig aber auch insgesamt auf die Bundesrepublik übertragen. Tenor der Diskussion im Rahmen der Arbeitstagung: Es bedarf einer Gesamtstrategie für alle betroffenen Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe. Wichtig sei es zudem, Wachstumsgrenzen zu definieren. Rechtsansprüche, wie der für die Betreuung unterdreijähriger Kinder oder für die Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern müsse auch personell umsetzbar sein. Der Konflikt zwischen der Dienstleistungspflicht des Staates und der fehlenden Umsetzungsmöglichkeit z.B. aufgrund fehlender Fachkräfte, spitze sich weiter zu.

    Des Weiteren verabschiedete die BAG die von der „AG Hilfen zur Erziehung“ erarbeitete Handlungsempfehlung „Radikalisierung und Extremismus in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“. Zielgruppen sind Fachkräfte der betriebserlaubniserteilenden Behörden, der stationären Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendämter. Sie sollen für Radikalisierung und Extremismus sensibilisiert werden. Die Empfehlung bietet Orientierung, um dem Phänomen präventiv, intervenierend und in der Zusammenarbeit mit anderen Akteuren zu begegnen und Lösungen zu entwickeln.

    Die Pressemitteilung zur 125. Arbeitstagung finden Sie hier.

      124. Arbeitstagung in Hamburg

      Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter verabschiedete auf ihrer Arbeitstagung vom 02. bis 04. Mai 2018 in Hamburg fünf Empfehlungen.

      Auch wurde bei der Mitgliederversammlung Herr Lorenz Bahr, Leiter des LVR-Landesjugendamtes Rheinland, zum neuen Vorsitzenden der BAG Landesjugendämter gewählt. Mit dem Vorsitz wechselt auch die Geschäftsstelle von Rheinland-Pfalz ins Rheinland.

      Die aktuellen Empfehlungen finden Sie zentral im ersten Abschnitt unter dem Reiter "Empfehlungen". Die Pressemitteilung zur 124. Arbeitstagung finden Sie hier.

        123. Arbeitstagung in Halle

        Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter verabschiedete auf ihrer Arbeitstagung vom 15. bis 17. November 2017 in Halle (Saale) zwei Empfehlungen und beschloss, sich für einen regelmäßigen Bundeskongress zur Kinder- und Jugendarbeit einzusetzen.

        Weil die Landschaft der Studiengänge und Studienabschlüsse in steter Bewegung ist, sah sich die BAG Landesjugendämter veranlasst, geeignete Verfahren zur Orientierung im unübersichtlichen Feld zu suchen. Das Papier Fachkräftegebot in erlaubnispflichtigen teilstationären und stationären Einrichtungen aus dem Jahr 2014 wurde daher ergänzt um das in diesem Rahmen von der Uni Wuppertal entwickelte Instrument.

        In dem Papier Das Eingreifen der Betriebserlaubnisbehörden bei Gefährdung des Kindeswohls in Kindertageseinrichtungen wird beschrieben, wie zu verfahren ist, wenn ein Träger seiner Verantwortung für die Sicherung des Kindeswohls nicht ausreichend nachkommt. Es wurde auf Grundlage einer Bestandsaufnahme und konkreter Beispiele aus der Praxis erarbeitet.

        Im Bereich der Jugendarbeit/ -förderung wird seitens der BAG Landesjugendämter die Etablierung eines bundesweiten Fachkongresses Kinder- und Jugendarbeit unterstützt. Die Landesjugendämter werden in dem vorbereitenden Initiativkreis mitwirken, um sich für eine regelmäßige Realisierung des Kongresses einzusetzen.

        Die aktuellen Empfehlungen finden Sie zentral im ersten Abschnitt unter dem Reiter "Empfehlungen". Die Pressemitteilung zur 123. Arbeitstagung finden Sie hier.

          122. Arbeitstagung in Saarbrücken

          Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Landesjugendämter hat auf ihrer Arbeitstagung vom 26. bis 28. April 2017 in Saarbrücken drei Papiere zu zentralen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen:

          Sie hat Handlungsempfehlungen zur "Beratung und Aufsicht bei Angeboten der stationären Erziehungshilfe mit freiheitsentziehenden Maßnahmen" verabschiedet, in denen einheitliche Verfahrensweisen im Umgang mit dieser schwierigen Fragestellung beschrieben sind.

          Sie hat unter dem Titel "Handlungsempfehlungen zum Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen - Verteilungsverfahren, Maßnahmen der Jugendhilfe und Clearingverfahren" die schon existierenden Empfehlungen aus dem Jahr 2014 an die aktuelle Gesetzeslage angepasst.

          Sie hat ein Positionspapier zur "Weiterentwicklung des Adoptionsrechts" vorgelegt, mit dem sie sich in die aktuelle Debatte um die rechtliche Neujustierung der Adoptionsverfahren einbringt.

          Die aktuellen Empfehlungen finden Sie zentral im ersten Abschnitt unter dem Reiter "Empfehlungen". Die Pressemitteilung zur 122. Arbeitstagung finden Sie hier.

            121. Arbeitstagung in Potsdam

            Jugendarbeit im Fokus BAG Landesjugendämter beschließt Positionspapier und richtet Appell an die Hochschulen

            Bei der 121. Arbeitstagung der BAG Landesjugendämter, die vom 23. 25. November 2016 in Potsdam tagte, spielte die Positionierung im Aufgabenfeld Jugendarbeit eine zentrale Rolle.
            Zielsetzung dabei war es, die Rolle der Jugendarbeit im Gesamtsystem der Kinder- und Jugendhilfe und ihre Bedeutung für die Entwicklung junger Menschen zu akzentuieren.

            Das Positionspapier "Kommune als Ort der Jugendpolitik Jugendarbeit in den Fokus stellen" rückt die kommunale Jugendförderung in den Mittelpunkt, die als "Scharnier zwischen den Jugendlichen, den Angeboten der Jugendarbeit und der kommunalen Jugendpolitik" agiert.

            Die BAG Landesjugendämter richtet einen Appell an die Hochschulen und Universitäten, der unter dem Titel "Jugendarbeit studieren Zum Verschwinden eines genuinen sozialpädagogischen Arbeitsfeldes an Hochschulen und Universitäten" an die Lehrenden appelliert, "sich für die Einrichtung von Studienangeboten im Arbeitsfeld Jugendarbeit einzusetzen und dabei die Kooperation mit Trägern von Angeboten der Jugendarbeit zu suchen".

            Die Publikationen finden Sie hier auf dieser Homepage in der Kategorie "Empfehlungen". Die Pressemitteilung zur 121. Arbeitstagung finden Sie hier.

              120. Arbeitstagung

              BAG Landesjugendämter beschließt Handlungsleitlinien für Kinderschutzkonzepte zur Prävention und Intervention in Kindertageseinrichtungen
              Wie soll eine Kita damit umgehen, wenn in ihrer Mitte gegen die Prinzipien zeitgemäßer Pädagogik und im schlimmsten Fall gegen die Rechte von Kindern verstoßen wird? Die "Handlungsleitlinien für Kinderschutzkonzepte zur Prävention und Intervention in Kindertageseinrichtungen" bieten Teams und Trägern für diese schwierigen Situationen Unterstützung an.

              Die Landesjugendamtsleitungen verabschiedeten eine Arbeitshilfe zu den "Verfahren bei grenzüberschreitenden Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen im Inland". Bei den sog. Konsultationsverfahren nach Art. 56 Brüssel IIa-VO, Art. 33 KSÜ, 45 ff. IntFamRVG entscheiden die überörtlichen Träger der Jugendhilfe darüber, ob sie der geplanten Unterbringung zustimmen oder ob sie diese verweigern.

              ...mehr zur Arbeitstagung.

                119. Arbeitstagung

                Die BAG Landesjugendämter unterstützt die Etablierung von bundesweit einheitlichen Verfahren für unbegleitete minderjährige Ausländer
                Das derzeitige Top-Thema in der Kinder- und Jugendhilfe ist die Begleitung und Unterstützung unbegleiteter minderjähriger Ausländer. Die Leitungen der Landesjugendämter erörterten auf ihrer 119. Arbeitstagung vom 18. bis 20. November 2015 in Berlin aktuelle Entwicklungen und Problemlagen, die sich für die Jugendämter und die freien Träger bei der Unterbringung und Versorgung dieser jungen Menschen ergeben. Ziel ist es, auf bundesweit einheitliche Verfahren und gleiche Mindestvoraussetzungen hinzuwirken, sodass unbegleitete minderjährige Ausländer überall gleich gut versorgt und betreut werden.

                ...mehr zur Arbeitstagung.

                  118. Arbeitstagung

                  Die BAG Landesjugendämter verabschiedet bundesweite Empfehlungen für die Hilfeplanung
                  Familien haben einen Anspruch darauf, in den Jugendämtern bundesweit eine fachlich vergleichbare Beratungspraxis in der Hilfeplanung vorzufinden. Mit den Empfehlungen "Qualitätsmaßstäbe und Gelingensfaktoren für die Hilfeplanung gemäß 36 SGB VIII" gibt es erstmals seit dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes vor 25 Jahren bundesweit gültige Maßstäbe.

                  Die Landesjugendämter beschlossen die Handlungsleitlinien "Sexuelle Grenzverletzungen, Übergriffe und Gewalt in betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen nach 45 ff. SGB VIII", die sich inhaltlich an den Vorgaben des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch orientieren. Die Handlungsleitlinien leisten einen Beitrag zur Erfüllung des Beratungsanspruchs der freien Träger und des Schutzauftrages nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz.

                  ...mehr zur Arbeitstagung.

                  Aufgaben und Leistungen der Jugendämter

                  Kontakte Landesjugendämter

                  Kontakt zu den Zentralen Adoptionsstellen

                  Kontakt zur BAG Landesjugendämter

                  Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter
                  c/o LVR-Landesjugendamt Rheinland
                  Kennedy-Ufer 2
                  50679 Köln
                  Tel.: 0221 809-4090
                  E-Mail: bagljae@lvr.de

                  Alle Termine in der Übersicht.

                  Impressum   ·   Kontakt   ·   Datenschutz

                  Diese Website nutzt ggf. Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.